An der Fotografie fasziniert mich,

den Augenblick einzufangen und

eine Stimmung, ein Detail oder eine

Bewegung, vom menschlichen Auge

kaum wahrnehmbar, in ihrer ganzen

Schönheit sichtbar zu machen.

 

Bereits in jungen Jahren bin ich dieser Faszination erlegen. Ich

fotografierte, um Augenblicke festzuhalten, die sonst in Ver-

gessenheit geraten wären.

 

Beruf, Familie und andere Hobbys ließen dann aber lange Zeit

wenig Raum für mein fotografisches Interesse, das sich darauf

beschränkte, Urlaubsreisen im Bild zu dokumentieren.

 

Das änderte sich 2010, als ich mich der Fotografie, die mich über Jahrzehnte bloß nebenher begleitet hatte, wieder verstärkt wid-

mete und in die Welt der neuen digitalen Möglichkeiten eintauch-

te, um sie zu erkunden und zu erproben.

 

Da eröffnete das Fotografieren von Tieren ausgesprochen reiz-

volle Ansätze, die neue Technik auszuloten. Gute Tierfotografie

ist eine große Herausforderung. Sie setzt auf das Glück des Au-

genblicks, das sich demjenigen erschließt, der Zeit und Geduld aufbringt und die Motive und Situationen erkennt, die unbedingt

ins Bild gerückt werden sollten.

 

Besonders die Pferdefotografie hat es mir angetan. Mit Pferden

bin ich aufgewachsen, mein zweites großes Hobby ist die Reiterei. Pferde sind mir ans Herz gewachsen. Meine Freude ist groß, wenn

es mir gelingt, ihre Sanftmut und Schönheit im Bild einzufangen.

 

Allerdings vernachlässige ich darüber die Landschafts- und Reise-fotografie mit ihren vielfältigen Aspekten und Dimensionen genau-

so wenig wie die Makrofotografie, die große Chancen für mich bereithält.

 

Geradezu experimentell wird es, wenn ich neuerdings meine Bil-

der am Computer bearbeite. Das hält große Überraschungen und fantastische Kreationen für mich bereit. Ich komme aus dem

Staunen nicht heraus.

 

Aber gilt das nicht für alles Fotografieren? Ich kann mir so viele

Bilder von der Welt machen.

Faszinierend!